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Meldung

Ein modernes Holzhaus „schluckt“ 40 Jahre Auto fahren

Wer ein Holz-Fertighaus errichten lässt, kann dies mit gutem Gewissen tun. Und dies nicht nur, weil das Baumaterial ein nachhaltiger Hochleistungswerkstoff mit hervorragenden technischen Eigenschaften ist, sondern auch, weil es dabei hilft Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Darauf weist jetzt der Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) in einer Meldung hin.

Zum einen wird durch die in Deutschland übliche nachhaltige Forstwirtschaft das Ökosystem Wald gesichert und stabilisiert, zum anderen ist das Naturmaterial ein perfekter Kohlenstoff-Speicher. „Holznutzung verringert den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und reduziert so den Treibhauseffekt“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), Dirk-Uwe Klaas.

Möglich wird dies durch die Fähigkeit von Bäumen, Kohlenstoff über einen langen Zeitraum im Holz zu speichern. Und das in großen Mengen: Ein Kubikmeter Holz bindet rund eine Tonne CO2 in Form von unschädlichem Kohlenstoff. Bedenkt man nun, dass laut einer aktuellen Veröffentlichung der Technischen Universität München ein modernes Kfz rund 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr emittiert - bei einem angenommenen CO2-Ausstoß von 120 Gramm pro Kilometer und einer Jahreslaufleistung von durchschnittlich 11.400 Kilometern - dann kommt man zu einem überraschenden Ergebnis: In einem modernen Einfamilien-Holzhaus wird soviel CO2 gespeichert, wie durch 40 Jahre Auto fahren mit eben diesem Automobil in die Umwelt geblasen wird. Dies erkläre, so der BDF in seiner Mitteilung, warum Holz auch einen besonderen Stellenwert im Bereich ökologischer Werkstoffe einnehme. Es sei ein „aktiver Klimaschützer“.