Wir beraten Sie gerne: 079 58 - 98 05 - 0

Meldung

Frühjahrs-Check für Solarstromanlagen

Mit dem Sonnenschein im Frühjahr steigt auch die Solarstrom-Produktion der über 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland wieder deutlich an. "Solarstromanlagen sind zwar sehr wartungsarm und ihre Komponenten sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Dennoch sollten die Betreiber ihre Photovoltaik-Anlagen regelmäßig prüfen", empfiehlt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung.

Gerade nach dem langen Winter sei ein Frühjahrs-Check ratsam. Der erste Blick sollte dabei auf den Stromzähler gerichtet werden um abzulesen, wie viel Elektrizität die Anlage erzeugt. Am "Wechselrichter", dem Gerät, das den Strom für den Hausgebrauch umwandelt, kann die aktuelle Anlagen-Leistung abgelesen werden. Auf beiden Wegen lässt sich prüfen, ob die Ertragskraft der Anlage im Rahmen des Üblichen liegt. Ist dies nicht der Fall oder wird gar kein Strom mehr produziert, sollte ein Experte – in der Regel der Installationsbetrieb – hinzu gezogen werden.

Bei geringen Ertragseinbußen könnten Module auch lediglich verschmutzt sein. Und hier knüpft auch schon der zweite Check-Punkt an: Die Reinigung der Anlage auf dem Dach ist für Laien gefährlich, zudem kann man dabei die Anlage beschädigen. Daher sollten die Arbeiten auf dem Dach von einem Reinigungsprofi ausgeführt werden. Die Module dürfen dabei nicht betreten werden. Die Kosten für die Reinigung kleiner Solarstromanlagen auf Einfamilienhäusern liegen je nach Aufwand und Größe der Anlage bei 300 bis 600 Euro. Tipp: Machen Sie die Kosten für die Reinigung als Betriebskosten bei der nächsten Steuererklärung geltend.