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Meldung

Holzpellets reduzieren Heizkosten deutlich

Im Winter 2012/2013 wurden in Deutschland mit 1,4 Mio. Tonnen (t) so viele Holzpellets wie noch in keinem Winter vorher genutzt. Damit verbunden ist – gegenüber der gleichen Wärmemenge aus Heizöl – eine finanzielle Einsparung von 212 Mio. EUR.

Diese Zahlen gab der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) in einer Pressemitteilung bekannt. Für den Klimaschutz ergebe sich hieraus ebenfalls ein deutlicher Vorteil. Von Oktober 2012 bis März 2013 sparten Pellets demzufolge 2,23 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) gegenüber Heizöl ein. Der Pelletpreis beträgt im April 2013 270,88 EUR/t und liege damit, so der DEPV 0,42 Prozent unter dem Vormonat. Auch wenn der Winter 2012/2013 statistisch gesehen kein außerordentlich kalter Winter war, dauerte er gefühlt sehr lange.

Mit 1,4 Mio. t Pellets wurden, laut DEPV, noch nie in einem halben Jahr bundesweit so viele Pellets zur Wärmegewinnung in Heizkesseln und Öfen verbraucht wie zwischen Oktober 2012 und März 2013. Die Nutzung des regenerativen Energieträgers Holzpellets ist für die Betreiber dieser Feuerungen mit einer erheblichen Heizkostenreduzierung verbunden. Zur Erzeugung der gleichen Wärmemenge mit Heizöl hätte man im vergangenen Winter über 212,4 Mio. EUR mehr bezahlen müssen, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband berechnet hat. Auch zum Klimaschutz haben Betreiber von Pelletheizungen im vergangenen Winter aktiv beigetragen. Beim Verbrauch von einer Tonne Pellets kommt es zu einer Einsparung von rd. 1,6 Tonnen CO2 gegenüber dem energetisch vergleichbaren Wert von Heizöl. Dadurch wurden in den aktuell rd. 300.000 Pelletfeuerungen Deutschlands zusammen 2,23 Mio. t CO2 vermieden.