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Meldung

Neue Heizeinsätze für alte Öfen

Lodernde Ofenfeuer und wohlige Wärme schaffen Behaglichkeit. Aber Achtung: Welche Verbrennungstechnik ist im Einsatz? Mit optimierter Verbrennungstechnik lässt sich der Schadstoffausstoß erheblich reduzieren.

Seit Januar 2015 ist die Stufe 2 der Bundesimmisionsschutzverordnung in Kraft. Damit hat der Gesetzgeber nach der ersten Stufe (2010) die zulässigen Emissionsgrenzwerte für den CO2-und den Feinstaubausstoß erneut gesenkt. Betroffen sind neben Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kachel- und Kaminöfen kleiner und mittlerer Größe auch zentrale Heizungsanlagen, die der Versorgung eines Hauses oder einer Wohnung mit Wärme und Warmwasser dienen.

Kachel- und Kaminöfen hingegen versorgen meist einzelne oder mitunter benachbarte Räume mit Wärme. Nicht für alle diese Öfen gelten die neuen Grenzwerte. Manche dürfen auch ohne Umrüstung weiter betrieben werden, wie etwa offene Kamine, die vor 1950 in Betrieb gegangen sind. Ebenso sind solche Öfen ausgenommen, die alleine einen Einzelraum ohne weitere Heizmöglichkeit mit Wärme versorgen. Dennoch kann die Modernisierung älterer Öfen sinnvoll sein. Mit dem Einbau neuer Einsätze sind deutlich bessere Heiz- und Abgaswerte zu erzielen und: Der Ofen bringt deutlich mehr Leistung mit weitaus weniger Brennstoff. Der bauliche Aufwand hält sich in Grenzen, denn der alte Einsatz kann meist recht problemlos herausgezogen und der neue eingesetzt werden. Offene Kamine zählen gleichfalls zu den energetischen „Problemfällen“, die heute mittels einer Glasscheibe und einer neuen Kaminkassette zum effizienteren Wärmespender werden können – ohne dass man auf den geliebten Feuerzauber verzichten muss.