Haus Elsenztal
Lebensqualität im Stil der Zeit
Stanley Bles war noch relativ jung, als er sich den Wunsch nach einem eigenen Haus erfüllte. Möglich wurde dies unter anderem deshalb, weil er mit Keitel Haus eine Baufirma gefunden hatte, die seinen Vorstellungen ohne Einschränkungen entgegenkam. So entstand mit Haus Elsenztal ein individueller Entwurf, der außen wie innen überzeugt: außen als exemplarischer Vertreter einer zeitgemäßen Architektur, innen mit sehr viel Wohnqualität.
Ausschlaggebend für den frühen Wunsch nach einer Immobilie war zum einen das vorgelebte Beispiel der Eltern: „Ich bin in einem Haus mit Garten groß geworden“, erinnert sich Stanley Bles: „So hatte ich schon immer den Traum von den eigenen vier Wänden.“ Zum andern ließ sich der Bauherr in spe von Freunden inspirieren, die sich relativ früh für den Bau eines eigenen Hauses interessierten. „Damals begann auch ich mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, informierte mich im Internet, besuchte die Musterhausausstellung in Mannheim, nahm auch mit etwa zehn Baufirmen erste Kontakte auf.“
Spiel mit Form und Farbe
Am Ende lagen vier Angebote auf seinem Tisch, und obwohl Stanley Bles seine Baupläne eigentlich erst später verwirklichen wollte, nahm das Projekt Einfamilienhaus langsam Fahrt auf. Dies sicher auch, weil die Bauzinsen gerade niedrig waren. Entscheidend war aber, dass eine der kontaktierten Firmen dem Bauherrn in spe genau das bot, was er suchte: „Bei Keitel Haus konnte man nicht nur mit einer Putzträgerplatte aus Styropor bauen, alternativ wurde auch eine diffusionsoffene Konstruktion mit Holzfaserplatte angeboten. Das war für mich eine unverzichtbare Voraussetzung. Darüber hinaus bot mir das Unternehmen aber auch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ich bin ein Fan moderner Architektur, und ich hatte bereits einen Entwurf, den ich bauen wollte. Da gab es natürlich auch andere Anbieter, aber die sprengten allesamt meinen finanziellen Rahmen. Keitel Haus machte mir dagegen ein Angebot, bei dem sowohl der Preis als auch die Qualität stimmte.“
Auch bei der Umsetzung des mitgebrachten Entwurfs gab es keine Abstriche. Die Vorliebe des Bauherrn für moderne Architektur sieht man Haus Elsenztal deshalb auf den ersten Blick an: Die Außenansicht erscheint wie aus den Bausteinen eines Riesenbaukastens zusammengesetzt: Kubische Elemente, farblich in Weiß und Grau miteinander kontrastierend, sind in asymmetrischem Zusammenspiel zu einem sehenswerten Ganzen verschnitten, das nicht nur ästhetischer Natur ist. Hier entsteht durch die Kombination von Vor- und Rücksprüngen wie zufällig eine Dachterrasse, dort ein schützendes Eingangsvordach oder eine Terrassenüberdachung. Besser lässt sich der gestalterische Leitsatz „Form follows function“ kaum umsetzen.
Dabei bleibt die Gestaltungslinie schlicht, und so wird neben Farbe und Form auch die Fenstergeometrie als gestalterisches Element eingesetzt. An der Eingangsseite führt dies zu einem kontrapunktischen Spiel mit kleinen und großen Fensterformaten, in Richtung Garten vermittelt Haus Elsenztal umfassende Offenheit. Hier dominieren zwei- und mehrflügelige, bodentiefe Glasflächen den Charakter der Räume, schaffen fließende Übergänge zwischen innen und außen und lassen das Spiel der Jahreszeiten zum Teil des Wohngeschehens werden. Alles in allem eine überzeugende Vorstellung, die neugierig auf das Innere des Hauses macht.
Attraktiver Wechsel der Blickachsen
Auch für dieses Innere gab es bereits einen festen Plan. Für das Erdgeschoss sah dieser eine weitgehend offene Grundrissgestaltung vor, bei der die Diele, nach oben geöffnet über ein viertelgewendeltes Faltwerk aus Holz und Stahl, zwischen Wohnbereich und Essplatz ins Wohnensemble mündet. So entsteht ein attraktives Spiel wechselnder Perspektiven und Blickachsen, die den Blick mal in den Nachbarbereich hineinlenken, mal über die großen Glasflächen hinaus in den Garten und die hügelige Landschaft der Umgebung.
Besonders intensiv ist dieser Effekt am Essplatz, wo man je nach Sitzrichtung die Küche, die Diele, den Wohnbereich und den Außenbereich im Blick hat. Auch die Küche mit Küchenblock bietet diese kommunikativen Qualitäten. Beide Bereiche sind dabei in ein Wandsegment und einen Wandrücksprung an der Terrasse eingefasst, so dass sie klar definiert und behaglich bleiben. In Richtung Wohnbereich sorgt die Ecke in der Außenwand dafür, dass der Raum etwas an Tiefe verliert. Er wird, wie heute von vielen Baufamilien bevorzugt, zu einem etwas kompakteren Rückzugsbereich, unterstrichen durch die Ausrichtung des Sofas, auf dem man nicht in Richtung des offenen Wohnensembles sitzt, sondern in Richtung Wand und Fernsehgerät.
Obergeschoss mit vielen Highlights
Angesichts der vorhandenen Pläne waren auch die Gespräche zu Raumprogramm und Raumgestaltung eher kurz. Stanley Bles kann sich aber noch gut erinnern, „dass ich mich bei diesen Gesprächen sehr gut aufgehoben fühlte – und das nicht nur in der Planungsphase, sondern auch schon davor beim Berater im Musterhaus und nachher bei der Bemusterung und im Kontakt mit dem Bauleiter. Die Atmosphäre war immer entspannt, Änderungen in jeder Phase problemlos machbar. Ich habe zum Beispiel die Glasflächen auf der Gartenseite, im ersten Plan noch dreivierteltief, in bodentief umgeplant.“ Auch die Beratung zu den Fördermöglichkeiten für sein neues Eigenheim brachte den Bauherrn weiter. Am Ende bekam er – damals noch möglich – einen günstigen Kredit mit Zuschuss für sein KfW-55 Haus.
Bei der Bemusterung nahm Stanley Bles einige Leistungen aus dem Komplettangebot von Keitel Haus heraus, beauftragte zum Beispiel einen Handwerker mit dem von Besuchern viel gelobten Sichtbetonboden im Erdgeschoss. Auch die Fliesen in der Duschkabine vergab er in Eigenregie und bekam vom Fliesenleger den Tipp, das eingesparte Material als Ablagefläche im Gästebad zu verbauen.
Im Familienbad strich er eine ursprünglich geplante T-Wand. Wie viel diese Maßnahme dem Raum gebracht hat, zeigt ein Blick auf die Innenaufnahmen: Das Bad, edel mit freistehender Wanne, Doppelwaschtisch und bodentiefer Dusche eingerichtet, wirkt nun offen, luftig und repräsentativ, wo eine T-Wand für Kleinteiligkeit, verstellte Blickachsen und weniger Licht gesorgt hätte. So wird es zum Eyecatcher im Obergeschoss, das auch sonst noch einiges zu bieten hat.
Auf den ersten Blick fallen dabei die großzügigen Kinderzimmer im Obergeschoss (18,5 und 19,5 m2) auf, die jeweils einer eigenen, attraktiven Dachterrasse zugeordnet sind. Vorerst wird eines davon als Gästezimmer und eines als Homeoffice von Ehefrau Daria genutzt. Sie hat Stanley Bles kurz nach der Bauphase kennengelernt und dann mit ihr zusammen sein neues Eigenheim eingerichtet.
Der Schlafbereich ist mit großzügigem Blick in die Landschaft und einer Ankleide, die gleichzeitig als direkter Zugang zum Bad fungiert, ein weiteres Highlight des Hauses. Ebenfalls gut gelungen: Der zentrale Erschließungsflur auf dieser Ebene, der seine Aufgabe bestens erfüllt, ohne viel Wohnfläche zu verbrauchen.
Jeden Tag aufs Neue ein Genuss
Während der Bauphase war Stanley Bles, der nur 5 km entfernt in einer Mietwohnung lebte, regelmäßig vor Ort. Dort war die Stimmung gut, die Mitarbeiter freundlich und hilfsbereit. Alles in allem gab es nur wenig Besprechungsbedarf: Der Bauherr hatte umsichtig geplant und brauchte kaum Änderungen, und beim Auf- und Innenausbau gab es praktisch keine Komplikationen. Das galt auch für die Hausübergabe: „An zwei Stellen musste noch nachgestrichen werden, aber das wurde schnell und kulant erledigt. Außerdem wurde am Essplatz eine Glasscheibe getauscht, die werksseitig einen Beschichtungsfehler hatte.“
Die Malerfirma, mit der er sehr zufrieden war, sah Stanley Bles im Übrigen nach einiger Zeit wieder: „Da hatte eine Filmcrew unser Haus gecastet, um darin ein Kammerspiel zu drehen. Das war für uns natürlich einerseits eine Bestätigung, was für ein tolles Haus wir gebaut haben – andererseits musste danach der Wohnbereich neu gestrichen werden.“
Sei’s drum. Stanley und Daria Bles nahmen’s weiterhin als Kompliment, zumal die Filmcrew die Kosten übernahm. Kein Wermutstropfen also in der Freude an ihrem Haus, in das sie 2020 eingezogen und in dem sie seither „superhappy“ sind. Raumprogramm und Grundriss funktionieren gut, das Wohnen ist jeden Tag aufs Neue ein Genuss. Und Änderungswünsche? Die gibt es bei näherem Hinsehen schon: „Den Technik- und Hauswirtschaftsraum würden wir heute etwas größer planen. Da geht es schnell eng zu, wenn wir ihn als Abstellraum nutzen.“ Und daran führt kein Weg vorbei, wurde Haus Elsenztal doch ohne Keller gebaut. Auch das würde man heute anders machen, „damals war das in erster Linie eine Frage des Budgets.“ Und auch die großen Glasflächen erwiesen sich nicht immer als praktisch: „Sie sind schon toll, bieten Ausblicke und viel Licht, aber manchmal fühlt sich man beobachtet und außerdem heizen sich die Räume schnell auf.“
Aber das ist, wie Daria Bles es ausdrückt, „Jammern auf sehr hohem Niveau. Am Ende freue ich mich jeden Tag, in was für ein schönes Haus ich eingezogen bin“. Auch Ehemann Stanley würde aus heutiger Sicht (fast) alles wie damals machen: „Ich würde auf jeden Fall wieder dieses Haus auf diesem Grundstück bauen. Und auf jeden Fall wieder mit Keitel Haus.“